Hoffnungsträger der Politik? - ein möglicher Anriss

Nachdem das Wort Hoffnungsträger gefallen war in dem Kommentar zu diesem Artikel, überrannte es mich.
Was macht denn einen Hoffnungsträger aus?  
Natürlich wollen wir ehrliche Menschen, sofern man sie bei dem Politikern finden können, weil sie ziehen sowieso die Strippen, wir wollen aber Menschen mit Führungskraft, mit Charisma, mit Ausstrahlung und Kontinuität. 

Zur Zeit sieht es in der Politik nicht ganz danach aus, als wenn uns dies in Deutschland gewährt wird.

Helmut Schmidt ist zum Beispiel ein Mann mit all diesen Dingen . Allerdings mischt er nicht mehr mit und ist vielleicht erst seit dem er sich dem Journalismus geöffnet hat erst zugänglicher und noch Populärer geworden, was vorhernicht der Fall war. Seit 1983 ist der Mitherausgeber der Zeitung “Die Zeit”. 
Mittlerweile darf er als einzigster rauchen im TV, wo Rauchen als etwas schlechtes gesehen wird. Selbst die Fussballtrainer mussten es einstellen auf ihrer Trainerbank.

Ich würde auch Willy Brandt dazu zählen, auch wenn ich ihn aufgrund des zu spät geborenen nicht erlebt habe. 

Die in Grossbritannien unbeliebte Magret Thatcher, war eine Führungskraft und eine Frau mit Charisma. Obwohl ich das gern in Frage stellen möchte ob es die richtige Politik war, welche sie betrieben hat. Aber Ausstrahlung hatte sie. 

Das soll die vergangenheit sein, aber wie sieht die Gegenwart aus? Gordon Brown? George W. Bush? Gadaffi? Zapatero? Chavez? Um nur einige zu nennen.

Aber dann erblühen neue Menschen im Scheinwerferlicht und das auf eine uns sympathischen Art und Weise.

Politiker als Popstars. Obama, der Popstar der Politik schlecht hin. Er hat alles was man sich erwartet und vorallem erhofft. Darin steckt Hoffnung. Klar ein Wandel,
denn wir wollen wandel, wollen neue Ideen. Vielleicht ist Obama das, was Jürgen Klinsmann für die deutsche Nationalmannschaft war. Er bringt neuen schwung, er wusste das Kondition ein schlüssel zum Erfolg ist, auch wenn es nicht geklappt hat, aber dennoch hat er viele damit angesteckt und begeistert. 
Obama macht das selbe, er löst sich von dem alten,  präsentiert etwas anderes, neues. 

Ich möchte aber hier auch Sarkozy mit einbetten, auch wenn es nun ein Strinrunzeln gibt. Aber er weiss es auch wie man poppig auftritt. Heiratet eine junge Frau, gibt sich locker und leger,
nimmt immer einen riesen Rummel mit  sich herum. —> von der Politik aber bitte einmal absehen.

Vielleicht hat Obama aber dasselbe Problem, bei den vielen Millionen Dollar an Spendengeldern, das muss sich rentieren für die Menschen deren Interessen dahinter stehen, bei Sarkozy dasselbe. 

So, aber was  ist in Deutschland? Wenn wir einen Popstar in der Politik sehen wollen könnte man Klaus Wowereit mit aufnehmen. Er ist Salonfähig, weiss sich zu behnehmen, ist sich aber auch nicht für Homosexuelle zu schade und nicht für ein Wort in einfacher Sprache.

Dann wiederherum wird es still. Sind Popstars Hoffnungsträger? Vielleicht nicht wirklich, aber sie vermitteln uns aktivität, das ist besser als wir reden um den heißen Brei und am ende senken wir die Steuern um uns um 30€ zu entlasten. Bitte lasst das, es bringt keinem etwas. 
Angelka Merkel ist eine Marionette und Püppchen zugleich. Man kann ihr zuhören und nach 5 Minuten hat man es vergessen was sie gesagt hat, es hat kein Gewicht. 
Dazu ist es sehr gut das Herr Beck wieder in seine Pfalz zurück gekehrt ist, denn die bäuerliche Mentalität ist dort Gold wert, aber nicht auf der Bühne Europas.
Herr Steinmeier genießt den Bonus des Außenministers, der sich dorthin wagt wo es gefährlich ist und nicht ein bisschen zuckt wenn ein Sprengkörper fast neben ihm einschlägt, wie am 10.1.09 in den Tagesthemen zu sehen. Aber dennoch fehlt ihm etwas, obwohl er auf einem halbwegs gutem Weg ist.

Dann wird die Landschaft dünn und sehr dünn. Man kann die Liste weiterführen und nur hoffen das bald etwas passiert in Deutschland. Hoffnugsträger sind Popstars der Politik. Sie wissen was wir brauchen, was wir wollen. Weltfrieden, sicher zuviel verlangt, das klappt auch garnicht, aber Kontinuität, ein wenig Glaubwürdigkeit und keine leere Versprechen. Neue Wege gehen, etwas wagen, nur dummerweise lernen die Junge Union und Jusos von den Alten und regieren darf erst er grau meliertes Haar hat.  (Das würde mich dazu bringen das Schröder sich die Haare nicht gefärbt hatte und Angela Merkel dies tut und es ist besser so.)

Hoffen wir das etwas interessantes passiert…

 

P.S.: Mir würde noch jemand einfallen mit Charisma, Führungskraft, Ausstrahlung und neuen Ideen. Nur ging dies gründlich daneben da es nicht so viele Kritiker gab. Ich weiß das er da war, mit ist klar was passiert ist und es auch einzuordnen. Er gehört vielleicht nicht hinein aber dennoch hatte er diese vier genannten Dinge auch vereint. Adolf Hitler Joseph Goebbels. Ein gekonnter Redner mit (guten und schlechten) Ideen und sicher am ende zu viel Größenwahn.
Ich weiß nicht ob es richtig ist ihn zu erwähnen aber er viel mir dazu ein.

 



This entry was posted on Sonntag, Januar 11th, 2009 at 12:38 and is filed under Politik. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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