Judith in Hagen´s Pass und der Kaefig mit zwei Deutschen

Es war erste sahne er Tag. Oder nein die Tage besser gesagt, denn selbst die Busfahrten machten uns nicht platt, also doch aber nicht so sehr wie in einer Camionetta (oder auch Chickenbus).
Wir sind mittlerweile gut angekommen, nach einem nettem und starkem Fussballspiel, die Fahrt nach San Salvador und dann weiter bis nach Leon in Nicaragua.
Aber was war mit dem kleinsten Pizza Hut der Welt fuer uns und mit dem Israeli, welcher sagte: “Nein das ist nicht Leon”, und er war noch nier hier? Mal abgesehen, davon wie Hagen´s Pass Biblisch wurde.

Deswegen,

Wir schreiben ein neues Kapitel an dem Tag in meiner Geschichte, zum Thema Fussball. Manche verstehen es nicht wie man so ein spiel moegen kann, 22 Personen, ein Ball. Ok, das Arguemt lass cih gelten, aber was ist mit Handball, Tennis, ok nur 2 oder 4 Personen, mit Volleyball? Also, darum muss man bitten, diese Argument sind ein nichts, sie sind einfach nur eine verschwendung von Energie und am Ende sind sie eine Verpuffung.

Es Zpielte Zacapa gegen Communications. Der Tabellenletzte gegen den tabellen siebten. Communications haette mit einem Sieg auf Platz zwei vorrutschen koennen. Aber diesmal sah es anders aus. DAs Ticket Kostet sage und schreibe 3 Euro, und nach einigem hin und her, weil keiner verstanden hatte das ich ein Orginal Trikot gesucht hab sind wir dann, mit nochmal Eintritt zahlen auf die Haupttribuehne gekommen.
Dort blieben wir auch.
Ach ja, zuvor sollte dringend erwaehnt werden, das wir schon zwei Unikate waren, jedenfalls so schien es. Waeren wir zwei Tage laenger geblieben, haetten sie uns vermutlich in einen Kaefig gesperrt und uns ausgestellt.
Wir waren groesser, heller und waren ahnungslos.

Im Stadion, kannten sie uns, am Eingang schnell. Getraenke gab es drinnen nur von einer Frau, welche aussah wie um die 80, fast ganz zahnlos, nur 160cm gross und haette bei uns schon seit Jahren Rente bezogen. Dennoch muss man einwerfen das sie sicher erst 60 war und nie Rente beziehen wird. Gut, also raus und drausen Bier kaufen, denn das gab es nicht. Der Rost brannte auch, direkt vor der Tribuehne.

Das spiel begann, das Stadion welches 8000 Personen platz bieten koennte, war sicher gut halb gefuellt. Zacapa hatte den Ball und vor dem Anpfiff standen sagte und schreibe 7 Spieler auf der Mittelfeldlinie und starteten richtung Gegner.
Das Ziel hiess sieh, das Ziehl hiess Tor, das Ziel waren drei Punkte.
Es startete gut und unterhaltsam, und zwischentzeitliche uebernahm der Hauptstattclub, Communications, das regiem, aber es hielt sich sost gut die Waage.
Schliesslich gelang Zacapa das einzige und ersehnte Tor.
Es gab hier keine riesigen gesaenge aber eine tolle Athmosphaere war es denoch, es brannten Pyrotechnische gegenstaende, also Bengalos und Feuerwerkskoerper.
Ein tolles ding und eifnach fuehlte man sich wohl.
Wir sahen sicher nicht alles, denn das erste mal, wenn man in einem fremdem Land ist und dort ein Spiel sieht, geht alles schnell, man ist beschaeftigt mit wahrnehmen und beobachten, mit freuen, witze reissen und beobachten. Ein grosses erlebniss.

Einen Trikotshop gab es nicht, ich wurde am ende des Spiels noch an einen der Praesidenten verwiesen, und er fragte mich,nachdem er verstanden hatte was ich wolle, wie lange ich noch hier sein, und es klang so, wenn ich noch zwei Tage geblieben waehre, haette er mir eins organisert. Schade, aber so ist die Welt…

Auf dem Heimweg noch ein Bier getrunken, mit den angetrunkenen Mitmenschen auf spanishc unterhalten, was eben so geht und als das nicht mehr ging von denen aus sind wir gegangen. Ins Hotel.
Vorbei an einem Stand. Stehengeblieben sind wir und ab ein Sandwich geholt, recht lecker mit wurst drin, Tomaten, Zwiebel, also das was reinkommt und waehre nicht das suesse Broetchen gewesen dann waere es unter die Kategorie Spitzenklasse gefallen.

Dann war es Donnerstag.
Es war zeitig Aufstehen angesagt, wir mussten um 13 Uhr in Guatemala Stadt sein, dort fuhr der TICA-Bus um uns ueber die Grenzen zu bringen.
Es passte alles wie am Schnuerchen und klappte nahtlos. Die Sonne brezelte auf uns herab, der Schweiss rinnte mir herunter und so durchfuhren wir die vollkommen unspekatkulaere Landschaftsebene des Oriente. Alles karg, alles trocken, wenig gruen und viel Staub.

In Guatemala Stadt, hatten wir einen genialen plan, einfach nicht a, Busterminal aussteigen sondern einfach etwas frueher, so umgeht man den Rummel dort und die Gier nach den Fahrgaesten.
Zufaellig, stand hinter uns ein Taxi, und rein und ihm gesagt wo wir hinmuessen. In die Zone 12. Es gibt hier Zonen und keine anderen Namen fuer die Stadtteile.

Nach ca. 15 Minuten wurden wir dann fuendig, dreimal fragen und vorbei an Polizei und einem Auto.
Das ist nicht immer gut, wenn die dort sind, oder war kurz voher unangenehm. Ein Rettungswagen war schon weg, die Leiche abgeholt und fort. Die Polizei kommt hier nicht wegen einem lausigem Verkehrsunfall dazu, da muesste schon nichts los sein.
Es brachte einen ein bischen auf die Realitaet.

TICA bus, alles gut und bestens, problemlos bezahlt und danke nochmal Thomas fuer die Reservierung. Soweit geht das spanisch dann nicht, und telefonieren ist nunmal die Koenigsklasse. Rueber zu Pizza Hut, Pizza holen, dort wurde mna mehr als freundlich begruesst, warscheinlich verirren sich sonst keine Auslaender oder Europaeer zu ihnen.
Eine grosse Familienpizza sollte reichen bis San Salvador, das war das Ziel des Tages. Der Pizza Hut, hatte eine Kasse, vier Mitarbeiter und keinen Tisch, nur drei Baenke, einen Kaffee umsonst und eine Mopedflotte zum ausliefer von ca. 10 Mopeds. Echt irre.
Jeder der Mitarbeiter, welche auch da waren, hierl sich zwischendurch vor der Tuer auf, also in dem Raum wo wir warteten, nach dem Motto, “Gugg die das mal an”…

So dann ne Stnde spaeter im Bus und los gehts. Die Klimaanlage laeuft volles Rohr und mein Sweatshirt tat seine besten Dienste.

Fuenf Stunden, der Israeli hatte sich schon vor der Abfahrt zu uns gesellt, sprach noch weniger spanisch als ich und ist schon 2 Monate unterwegs. wie er das gemacht hat, weiss ich nicht. Er ist aber immer etwas umtriebeig, undruhig, schnelle blicke umher. Wirkt unsicher.

Er erzaehlte das er sich beschwert hatte bei dem Grenzwaerter aus Mexico nach Guatemala warum er Tax zahlen muss. Der Zollbeate konnte nur wenig woerter aber darueber hat er sich so aufgeregt das es schon gernzwaertig war. Aber den groessten Vogel sollte er noch abschiessen.

In San Salvador war es schon etwas anders. Alles dunkel, bei Wend´s essen, einen leckeren Burger, weil das das naechste war. Aber nur 100 meter von unserem Hotel aus, wo auch er auch am kommenden morgen um 5 Uhr abfahren sollte, war eine Restaurat.
Davor standen sicher 10 Autos, dazu drei SVU´s, darin sassen zwei Personen, drei standen draussen im Schatten und einer ging auf und ab davor. Also wenn das mal nicht unheimlich ist, dann weiss ich nicht was. Gansters Paradise…

Kommender morgen dann weg, nach einer guten aber verdammt kurzen Nacht. Die Grenzuebergaenge sind einfach und klar, alles problemlos.
Judith hiess hagen seine Grenzbeamtin, meinen hab ich vergessen, sicher Zapatero.

Landscharflich ist alles ein Traum gewesen. Durch Honduras, alles gruen, und huehelig, aber weiss gott keine 2000 Meter mehr, deswegen kamen wir auch schnell voran.
Als wir das zweitemal aus dem Bus raus sind, in Nicaragua an der Grenze, traf uns der schlag. Es herrschten hier 32 Grad im schatten, die Sonne brezelte herunter, da war es kaum auszuhalten. Die Luft war trocken und staubig und irgendwoher roch es nach Maden.

Dabei tat die Klimaanlange das erste mal fuer mich in der Urlaubszeit seinen sinn. Im Bus war es angenehm und nicht zu kalt. Als ich die Scheibe beruehrte war die total warm und ich sass nichtmal auf der Sonnenseite.

Drei Stunden spaeter waren wir in Leon. Es ging auf dem Weg dorthin durch gruen, durch gruen und flaches Land. An Vulcanen vorbei und viel gruen. Es ist toll.
Als wir in Leon ausstiegen, hatten wir nur Dollars, noch keine Cordobas, an einer Tankstelle, miente der Israeli zu mir: “Sicher das das Leon ist? Das ist nicht Leon.” Ich schaute ihn verdutzt an und fragte ihn: “Warst du schonmal hier?” “Nein”, “Na also, das ist Leon!”

wieso sollte uns der Busfahrer bis in die Stadt Kurschieren und ausserdem noch vor ein Hotel? Dann beschwerte er sich das der Preis fuer das Taxi so teuer sei, aber er kann ja gern laufen. Klar haette es nur 5 Cordoba gekostet aber am ende bekam er 3 Dollar von uns. Kurs 1:20….

Hotel gefunden, es wimmelt vor deutschen hier, und dann ein wenig durch die Stadt geschlendert.
Ein Museum besucht, man sind das alte kommunisten gewesen, ein sehr spaerlciehs Museum, bestehend aus Zeitungsartikeln und mehr nicht. Ein raum voll damit, es wurde uns fuer 1,25 Euro alles erklaert und zwar auf spanisch. Wir bekamen nr ein prozent mit, aber vielleicht auch ein bischen mehr. Ihn allerdings zu fragen ob es auch einfacher geht, schien mir absurrt, denn wir sollten wir unsere eigene Geschichte einfacher gestalten? Das geht auch nicht.

Aber dafuer bekamen wir noch einen Rundgang durch das alte ehrwuerdige leere und heruntergekommene Gebaeude. Und einen der Schoensten Blick auf die Stadt, vom Dach aus. Die Sonne, kaum ein Daumenbreit ueber dem Horizont noch und einfach wundervoll. Da sag einer, wir waren nicht romantisch.
Vielleicht auch ein Postkartenmotiv mit der Kirche drauf.

Morgen geht es weiter an die Kueste, Pazifik ist angesagt….

 



This entry was posted on Samstag, November 14th, 2009 at 02:32 and is filed under Allgemein, Reisen. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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