Regen, Bohnenmus und das nackte Kind
Pzza, Pasta und Kese, ist schon lecker und auf jeden fall eine fast Garantie gegen den Hunger.
Ich haette auch nur ungern die ersten drei Tage Huenchen. Klar ist Frickasee, wow, das waere mal wieder was, aber auch Huehnchen.
Aber es gibt eines was zum einem runningag gelaufen ist.
Bohnenmus, es ist immer nur Bohnenmus. Das erste was es zum Fruehstueck in Antigua (Guate) hab und das was es bis heute jede Tag mindestens einmal zum essen dazu gab. die Konsistenzen sind volkommen verschieden von kalt und total fest wie Mus eben und noch ein bischen fester, aber auch bis total fluessig, mehr eine rote Bahnen Suppe. Aber das was ich gestern damit gegessen habe, es war recht fluessig, angnehm warm und wirklich lecker, denke den besten Bohnenmus seit beginn meiner Guatelmaltekischen Zeitrechnug.
Bohnenmus am Morgen, Bohnenmus am Mittag und Bohnenmus am Abend.
Aber nun mal zum rest. Der Abend verlief Bierreich in einem kleinem Cafe welches vollkommen wirr war, ach ja, Waffen verboten, das ist hier an der Tagesordnung und Schilder weisen darauf hin das es nicht gestattet ist.
Ach ja, auch dort war ein Schild das kein Hund auf dem Boden kacken soll. Ein weisser sitzender Hund auf schwarzem Hintergrund, welcher rot durchgestrichen ist. (Bild wird nachgetragen, dauert hier alles ewig.)
Der Abend mit Oliver und seiner Freundin, also war nett unterhalten, aber nix fuer die ewigkeit.
Noch ein Bier auf der Dachterrasse getrunken, alles dunkel ausser die Lichter der Strasse. Und in der Mitte des Ortes trohnt ein von Gallo Gesponserter Weihnachtsbaum.
Die Nacht ein traum, sehr angenehm und fruehstuecke nachdem wir Geldholen gegangen sind. Bohnenmus inklusive.
Den Weg zum Busterminal erstmal ein wenig verlaufen, 40 Minuten mit dem Gepaeck wir drei, Andy ist immer noch dabei, es war nicht schwer und die Hitze drueckte, das T-Shirt pitsch nass. Nach dem wir den 5. fragten, und er uns dann noch begletet, und wir erfuhren das wir von Flores nach Coban (in Guate) 5h mit dem Bus fahren koenen und direkt, und das fuer 90 Quezal oder aber einmal umsteigen und etwas schneller sein, aber mit einem collektivo fahren und weniger zahlen.
Also ab rein ins Collektivo, der Preis kostet 25 und schraubte sich kurz auf 30 hoch, wiel der tzp der uns gebracht hat, seinen Anteil haben wollte, was berechtigt ist und ok. Die Fahrt war angenehm und wundervoll. Der Peten, einer der Landstriche und Bezrke, ist wundervoll, leicht huegelig, Dschungel, auch offene weite Felder und wiesen. Der Peten macht 30% des Landes aus, setzt aber bloss 2% des Bruttosozialproduktes um. Die Menschen sind bitter Arm, sie sind Kinderreich und man sieht nur Frauem am haus die Maenner arbeiten auf den Faeldern.
Die Fahrt ist reine show, ob es ein Vollbesetzter LKW mit vieleicht 60 Persoen auf der Ladeflache ist oder ein LKW der am Strassenrad steht ohne Fahrer und hinten drauf sind nur tote Schweine getapelt.
Ein Kind spielt an der Strasse sitzt dort, vielleicht 3 Jahre alt. Es ist nackt und schaut einfach alles an. Wir rauschen in nur einem guten Meter Entfernung an ihm vorbei.
Was passiert in so einer gegend wenn zwei Autos zusammenstossen? wer ruft dort jemanden und vorallem wen?
Jemand machte unterweg ein feuer hinter einem hoffentlich nicht vollem Tanklaster.
Um nur ein paar sachen zu nennen. Das war ne Fahrt. Zwischendurch mit einer Faehre uebersetzen. Denn das Collektivo faehrt wieder zurueck. Also in das sehr stabile Holzboot eingestiegen, man hat das gewackelt und man musste das gewicht gut verteilen, dann drei munten spaeter auf der anderen seite. Der Fluss ar sicher nhur 50 Meter breit, aber es reicht und Stroemung war auch gut. Wenn es dort man anstaendig regnet, dann ist das Wasser mal satt nen Meter hoeher.
Es wirkte alles wie an einer Grenze und war aber doch recht sicher. Ein Collektivo faehrt in einer stunde und wir hohlten uns, Huehnchen. Es war sehr lecker und die Zwiebeln schmeckten dort satt.
Dann raein in den Bus und weiter durch de wundervollen und schoenen Peten gefahren, auf das Hochland zu, waehrend weiter an uns die armen menschenvorbei flitzte aber dennoch alles irgendwie anders war, irre, und wie eine Show.
Mit dem Taxi zum Hotel, alles gut, 50 Quezal die Nacht im Dorm. Am Abend etwas gegessen und Hagen ass verdammt gut, mehr als ich.
Spaeter fielen wir nach der, wieso ist so eine fahrt ueberhaupot anstrengend, man sitzt nur im Bus und tut nix, ausser raus guggen, anstrengenden Fahrt tod ins Bett.
Regen weckte mich aber ich truebte wieder ein. heute morgen weiter regen und somit viel auch alles aussen vor was man tun wollte oder konnte.
Jetzt ist ein wenig lesen angesagt und entspannen. Coban, hat selbst nicht viel zu bieten. Morgen mal sehn wo wir morgen stecken.
Wird nicht lange dauern, aber Donnerstag steht die Fahrt nach Nicaragua an.
This entry was posted on Dienstag, November 10th, 2009 at 21:00 and is filed under Reisen. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.
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on November 11th, 2009 at 20:06
Ich will auch dahin……Affen sehen, Tikal hat mich schon immer fasziniert….will auch!!!!
Passt auf euch auf……und habt noch viel Spass…..lieben Gruß an euch beide!