zwischen Kommunismus und Kommune liegt immer noch eine Disco

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Fortsetzung aus mangel an Platz im Kopf vom Vortag. Ach was den Vortagen mittlerweile. Verdammt, hat man das gefuehlt man hetzt?

Nach der Grenze, weil wir ja vergessen haben den Ausreisestempel uns geben zu lassen, also weitere 50 Doller getauscht, zu einem unschlagbarem Kurs von 1:10. Gut aber die 4km wollten wir nicht mit dem Gepaeck laufen. Verstaendlich. Was uebrigends immer von Vorteil ist, das man sich das Geld anschaut. Gut, bei der ersten fahrt haben wir 65 Pesos bezahlt, bei der zweiten also wieder nach Guatemala hin, dann 40 Pesos und bei der letzten 20. Dezent fuehlten wir uns total verarscht. Klar haetten wir unsere guten Dollars nicht tauschen muessen. Verdammt. Naja, so ist das im Leben. Das kuriose ist, wir glaubten, also im dem falle ich, weil das mit dem Geld dann irgendwie Frauensache, aehm, der Sprache wegen meine Sache ist, das wir beschissen wurden und wir einen zu hohen Preis gezaht haben.
Nur wir wussten nicht oder ich, das es zehn Pesos als Muenze gibt. Na dann…
Also dann Stempel holen, welchen wir zuegig, und problemlos bekommen haben und schauen was wir an Bussen noch bekommen. mit 600 Pesos in der Tasche ging es los. Das OCC Busunternehmen faehrt fuer 80 Pesos, aber erst um 19 Uhr. Wir hatten zu dem Zeitpunkt etwa 16 Uhr. Also ab zur Cooperative.

Yeah, das war besser, mit Umsteigen nach San Christobal in irgendeinem uns unbekanntem Ort. Gut also auch wenn Hagen nicht der Umsteiger ist in dem falle, tat er es, sehr geil und los ging es.
fuer 60 PEsos uns beide die erste Strecke, und das fuer ca. 3h. in einem Minibus, zu 15. Es war auszuhlten und gut. Der Fahrer, ja, schnudi, die fahrer sind besser und die Strassen auch. Mexico ist deutlich organisierter und vorallem wirkt es sicherer. Wenn man von Sicherheit sprechen kann. Wir fuhren durch das Hochland, welches weniger Bergig war, eher Huegelig, aber alles war gruen, Ranches (oder was ist die Mehrzahl von Ranche?) lagen am Wegesrand, und es gab nicht so viel Baeume. Eher mehr Gras als Steppe. Es war traumhaft, man konnte zeitweise weit blicken und in mit schlug mein Herz hoeher.

Es sieht so aus wie man es sich vorstellt, jedenfalls hier im Sueden.
Fehlen nur noch mehr Pferde und mehr Cowboys. American Syle ist schon angesagt.
Was auffaellig war unterwegs, war die Militaerpraesens. Ich wusste zwischendurch nicht ganz so, ob mich das sicherer fuehlen laesst oder ob ich mich unwohler fuehlen sollte, wenn 6 Armeewagen da standen. die Jungs Konntollierten und standen wache, einer an jedem Wagen stand auf dem darauf angebrachtem MG. “Aehm, wuerde es dir etwas ausmachen wenn du das ding 50cm tiefer haltenwurdest?” - waere sehr nett zeitweise gewesen. Aber gut. Nein, Angst bisher nicht…

Dann in dem Ort umgestiegen in einen deutlich groesseren Bus und alles war in Butter. Jeder hatte einen festen Sitzplatz, das es hier noch keiner Sitzplatznummer gab ist mehr verwunderlich. Denn selbst unsere lausigen drei Gepaeckstuecke hat jeweils ein Blaues Gepaeckband dafuer bekommen. Wir sassen bequem, fuhr gut, der Fahrer war jung, und dynamisch aber er fuhr auch sehr sicher.
Was die Sache irgendwie anders macht. Auch sehr zum Vorteil.

In San Christobal angekommen, es ward schon dunkel, das passte uns garnicht, wollten im hellen ankommen. Aber gut, es gibt Situationen, da ist es einfach so und wir taten das beste daraus. Flux noch nach dem Preis fuer ein Taxi in erfahrung gebracht, vom Terminal bis in die Stadt. Klar, aus fehlern lernt man.
Fuer 20 Pesos fuhr er uns angepisst und mit lauter Mexicanischer Musik drch den Ort. Denke das war seine persoenliche rache, dafuer das wir den normalen Preis zahlten.

Hotel gefunden, sehr nett und wirkte ruhig. Dorm Room wurde uns angeboten, abgelehnt, weil Hagen, naja, verstaendlich (aber dies aenderte sich unterwegs), aber dennoch ok. Gut also ein Zimmer hatten sie dann noch mit einem Bett. Klar ist es nur halb so wild mit seinem Bruder in einem Bett zu schlafen. Ist auch nicht das erste mal, aber es war sicher bisher das von allen am kleinsten.
Wir haetten Yoga machen koennen, selbst da hatten sie einen Raum dafuer, war alles sehr locker, alternativ und entspannt eingerichtet. Sicher nicht fuer jedermann, mir hat es gefallen. Kommune, nein, das war noch keine, eine andere lernten wir bald kennen.

Aber erstmal in die Stadt etwas essen. Wir haben einen Stadtplan erhalten, mein Gott in Guatemala wird sowas nichtmal einen Namen haben sicher, und liefen erstmal auf eine Markt. Wo cih auf der Strasse, nachdem wir ca. 15 Minuten etwas essbares zum sitzen gesucht haben, entschieden wir uns, das ich etwas von der Strasse, ass, also von einem Stand dort, was weiss ich nicht, koennte Hirn, oder Wange sein oder irgendetwas anderes. Nein, Zunge war es nicht.

 

Mitrwar es recht wenig, aber gut ich ass zwei mal und dann zogen wir weiter. Wir holten noch etwas zu trinken und etwas Schinken fuer Hagen, damit er was aufs Broetchen tun konnte, ausser Honig und dort essen. Weil er hat leider zuviel gehoert von dem was auf der Strasse gegessen wurde.

Danach ins flux Hotel? Denkste… erstmal vollkommen verlaufen. Taxi wollten wir nicht nehmen, es war dunkel gegen 20 Uhr und waren ziemlich genervt vom Tag. WeEil waren ja doch schon zwoelf Stunden unterwegs gewesen. Nach vielleicht einer dreiviertel Stunde und dreimaligem Nachfragen hatten wir es dann.

Der naechste morgen ward besser, 6:45 Uhr klingelte der Wecker, weil en bischen fahren, zumindest hatten wir uns das so zurecht gelegt. Aber zuvor noch Geld holen. es war gegen sieben Uhr dreissig, dann los, und stellten fest das wir vollkommen verkehrt gelaufen waren den Tag zuvor. Wir liefen an Restaurants vorbei, an Bars, an irre Leben. Wir fanden die Bank und stellten auf dem Rueckweg fest, das die Stadt doch garnicht so uebel zu sein schien. Vielleicht haette man beiben sollen, denn sie gefiel uns. Gut, aber wir waren jetzt schon auf, dann konnten wir fahren. Wieso nicht. Vielleicht sind wir Sturkoepfe, aber nein das waren wir sicher nicht, jedenfalls dafuer sind wir bis heute zu flexibel mit unseren Zielen.

Wir haben nach vielleicht fuenf Stunden fahrt Palenque erreicht. Mit der Cooperative, weil der Bus erst wieder in zwi bis drei Stunden gefahren waehre. gut, mit Umsteigen, ist weissgott nicht schwer dort und auch nicht so ein Rummel wir in Chimaltenango, Xela, oder sonst wo in Guatemala. Mal San Pedro ausgenommen.

Ach ja, das Fruehstueck war inbegriffen im Preis, in San Christobal und es war super, Corn Flakes, Milch, Kaffee, Marmelade, Butter. Fertig.
Und Hagen fand einen Mexico Reisefuehrer von Reise Know How in deutsch. Er meint, Mitnehmen, ich so, nee… er meinte doch und er ward uns bisher ein sehr guter begleiter. Wir werden ihn liegen lassen wieder und hoffen das er nach Mexico anderen Glueck bringt.

Hotel gesucht, Hotel gefunden, wir dachten , ach wir gehen etwas ausserhalb. Und fanden etwas. Dort angekommen, wirkte recht ruhig und sympatisch. Vielleicht aussteiger oder Leute die einfach fuer ein bischen Uebernachten dort umsonst leben konnten.
Dormroom, war noch frei, fuer jeden 150 Pesos, und den Tag drauf, also am Sonntag dann wechseln in einen Privaten raum mit einem Bett fuer 180 Pesos insgesamt. Gut, gesagt getan, ich war stolz auf Hagen, und wir dachten wir bekommen ruhe und entspannung.
Alles sehr alternativ und wir wirkten sicher wie total die spiesser, total die uncoolen und ahnungslossen.
Aber als heute morgen, nach dem wir gut geschlafen haben, nach dem Fruehstueck und in Palenque waren. Weches absolut irre ist. Die Bauten, so alt bis zu 3000 jahre vor christus. Verdammt genial. Bilder spaeter mit der Diashow bei mit zuhause.
Auch hier ein Dank an den Reisefuehrer, welcher uns super Dienste geleistet hat.
Kamen wir zurueck ins Hotel, und dort schliefen von vielleicht 11 uhr weil sie waren vor dem Fruehstueck noch nicht da, bis 16 Uhr fuenf Leute. Aus der Bar, bzw. dem Restaurant welches mit angeschossen ist, droehnte laute Musik, House und Dancefloor. Irgtendwie sind wir falsch. Nicht unser ding. Entweder sind sie Alternativ und hoeren Manu Chao oder eben nicht. Veradmmt, Drogen sicher, sonst koennten die auch nicht so pennen und vorallem die Nacht hindurch. Klar auch hier war Samstag.

Nun suchen wir noch etwas zu essen, und schmieden Plaene fuer morgen was reise entscheidend ist. Wir wissen was wir nun etwa wollen, wissen wann wir wie durch Honduras fahren.

Alles bestens…

 



This entry was posted on Montag, November 2nd, 2009 at 02:25 and is filed under Reisen. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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