Eigentlich wollte ich nichts dazu schreiben, aber jetzt, nachdem ich
nur zwei Artikel gelesen habe darüber bin ich zeitweise nicht mehr
objektiv genug, weil wie stimmig ist es wirklich, war ja nicht selbst
vor Ort, aber möchte, absichtlich verspätet nun auch meine Gedanken
einmal preis geben.
Was macht einen Amokläufer aus? Aber das, worauf mich Jukreiz gebracht
hat, die Namen alle auszuschreiben, dann kann man ja mutmaßen und
überlegen welcher Mensch das denn dann war. Ach ja, wer löscht
eigentlich Tim K.’s Social-Network-Profile?
Aber zurück zum Text, ist es denn so das die Gesellschaft daran
schuld ist? Killerspiele? Der Schützenverein, die Eltern, oder doch
nur der Vater?
Am ende so wirkt es auf mich lag das Problem bei ihm selbst.
Vielleicht war er eine Zeit lang vorreiter, wie schnell kann man einen
Jungen, nennen wir ihn mal so, begeistern, dinge geben oder erfahren
lassen was andere nicht haben dürfen, weil sie es nicht leisten können
oder weil sie noch nicht alt genug sind. Laut dem SPIEGEL (ausgabe 12/2009)
und der ZEIT (13/2009)
wirkt es so, das er sich ab einem bestimmten Zeitpunkt zurückgezogen
hat, nicht mehr der vorreiter war. Auch wenn er finanziell gut da
stand, wissen wir alle, das leute welche lange auf einem Level sind in
jungen Jahren, und viel in den Hintern geschoben bekommen, wie schnell
sie als “Muttersöhnchen”, “reicher Schnösel” oder “von Beruf Sohn”
abgestempelt werden.
Ein Rückblick auf mich. Ich war mit 14, 15 auch anders. Ich war nicht
besonders gut in der Schule, bin sitzen geblieben, Freunde konnte man
an einer Hand abzählen, und raus konnte man erst auch nach Rücksprache
nach 16:30 Uhr. Ich war freundlich zu den Nachbarn, hilfsbereit,
ahnungslos und lebte ein wenig in meiner eigenen Welt. Ich scharrte
einiges mit PC herum, war kein Crack, und hatte einiges mit CB-Funk am
Hut.
Einzelgänger würde ich es nicht bezeichnen, aber aufgrund meiner
damaligen Art ruhig.
Ich prahlte nicht mit Waffen, weil ich dazu keinen Bezug und keine
Möglichkeiten hatte. Das Elternhaus nicht zu streng, aber locker ist
etwas anderes. Mit 16 Jahren nur bis 22:00 Uhr draussen bleiben im
Sommer in den Ferien. Hart ist das nicht, nur eingeschränkt, weil es
geht immer schlimmer. Dennoch musste ich, daran denken das auch ich
vielleicht einen Amokläufer hätte abgeben können. Vielleicht Quatsch,
aber vielleicht würde es einigen Menschen auch so gehen wenn man
einmal über sich nachdenkt wie man selbst so war. Man weinend voller
Frust, was nicht immer mit Pupertät zu tun hat, sich nach dem Streit,
der Meinungsverschiedenheit, sich selbst weh tun würde, damit man
vielleicht geliebt, beachtet, wahrgenommen wird, den Schmerz
verlagert, sich selbst spüren will oder einfach nur nicht mehr da
sein.
Vielleicht wären in jüngeren Jahren die Möglichkeit bei einigen
anderen auch gegeben.
Ich liebe meine Eltern, und einiges sind nur Thesen, denn alles
schreiben was wirkich ist von einem selbst, will man nur ungern preis geben. Trozdessen mache ich mach
angreifbar. Verhältnisse ändern sich, ich veränder mich, Ihr Euch.
Deswegen muss es nicht immer die Gesellschaft sein und nicht die
Entwicklung, auch wenn man weiss das die Kinder laut meiner
These/Ansicht bis zum 12. Lebensjahr das Produkt Ihrer Eltern sind.
Ich kann das nicht gutheißen und möchte mit meinem Kurzen Kommentar
nur eine andere Seite beleuchten, welche manchmal vergessen wird.