Zuviel Schuh-nd

Es ist vielmehr ein Frauenthema. Dennoch bin auch ich nach drei Jahren
mal wieder dran. Es ist immer ein Geduldsspiel. Man will man, mal
nicht, keine Lust und am Ende wird es doch nix und man geht gefrustet
wieder heim. (weiterlesen…)

 


Oasis in Wembley, ein Kurzer Abriss mit neuer Musik und Bildern

Eine gute Woche her, 5 Tage London und das nur wegen dem Konzert eigentlich. Aber das reicht für einen Post.
Neue Musik für mich und vielleicht fällt was für euch davon ab….
Oasis

Videos von jeder Band ganz unten und  Bilder verlinkt… (weiterlesen…)

 


Provisionsfreies, gemütliches Sonnendeck in Alt-Griesheim zu vermieten

Ich vermiete meine schöne Zwei-Zimmer-Wohnung in Alt-Griesheim ab dem 15. August (eventuell auch später, da meine Freundin mich zum gemeinsamen Wohnen zwingt. Die Wohnung verfügt über ein Wohnzimmer mit Südbalkon, ein Schlafzimmer mit Nordbalkon, ein Badezimmer mit Badewanne und Dusche und eine möblierte Küche. Für den Herd und die Waschmaschine, die ebenfalls in der Wohnung vorhanden sind, hätte ich gerne einen Abstand von 30 Euro. Bei Bedarf kann auch gerne die schwarze Ledercouch übernommen werden (Preis VHB).
Die Wohnung ist sehr sehr hell aufgrund der großen Fensterflächen. Dennoch verfügt sie über ausreichend Stellfläche, im Schlafzimmer gibt es sogar einen geräumigen Einbauschrank. Die Zimmer sind mit PVC ausgestattet, der Flur mit Teppichboden.

Alt-Griesheim ist ein schönes, gemütliches Viertel, zur Bahn sind es drei Minuten (5 Minuten zum HBF mit der S-Bahn), Einkaufsmöglichkeiten sind um die Ecke.
Der ganze Spaß kostet kalt 388 Euro für grandiose 46 qm, die Nebenkosten belaufen sich auf 125 Euro. Zumindest angucken lohnt sich sehr! DENN: Es fällt keine Maklerprovision an!!

Email: six.feet.under.is.martin (ät) googlemail.com

Wohnzimmer

Balkon

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Wohnzimmer Bild 2

Küche

Bad mit Badewanne und Dusche

 


Ideen beim Einkauf - Körperöffnungen

Es gibt vieles was einem so in den Sinn kommt, das kennt ihr sicherlich.
So auch heute als ich heute Kopfhörer kauften war und mich fragte was wir uns denn alles so in die Körperöffnungen schieben.
Folgende Dinge sind dabei mir eingefallen… (weiterlesen…)

 


“Hilfe, ich hab ein Baby!”

Unbedarft stand ich im formschönen Verkaufsraum und versuchte mich im Teilzeit-Lächeln, während mein Freund ein Baby angedreht bekam. Glücklicherweise nicht in Form einer pampersverzehrenden Sabberkugel, doch vielmehr in Form einer Beinbekleidung.

Damals hießen sie Jeans, heute “dein Baby”. Der offensichtlich unter Drogeneinfluss stehende und von seiner eigenen Coolness völlig eingenommene Verkäufer verkaufte uns eine Hose mit Lebensphilosophie, Kleidung mit Auftrag, einen Moment der Besinnlichkeit, es ist mehr als nur Klamotte, es ist Style, Style, der mit Rabatt verkauft wird. Es ist eine Aufgabe, das Finden der persönlichen Stoffabnutzung. Diese Hose merkt sich wie du dich bewegst. Sie wird ein Teil von dir.

Ich warte auf Engelschöre und einen langhaarigen Revolutions-Fanatiker. Nichts dergleichen. Nur die Rechnung.

Und die Verbraucherinformation, das Teil ein Jahr nicht waschen zu dürfen. Ich verätze mir in einem unbeobachteten Moment direkt die Geruchsnerven. Der junge Mann mit Lebensaufgabe beruhigt mich enthusiastisch mit der Aussage, die Hose könne durch Tiefkühlung keimfrei geeist werden.

Ich freue mich.

Mein Liebster und ich rechnen durch, wieviel Waschwasser man spart und erstehen ein Baby. Sein Baby. Die Hose, die uns irgendwann zeigt, wie er sich bewegt.

dabei sehe ich das jeden Tag. Naja, nun bekommen wir es noch in Stoff gebrannt.

Gut gemeint ist manchmal das Gegenteil von gut gemacht.

Trotzdem: wir sind dabei. Stagnation ist nicht unser Ding. Warten wir ein Jahr, dann haben wir eine großartige Hose.

Hoffentlich. Baby.

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Ich wusste nicht wie mir geschah als ich es sah, ich wusste nicht das
es meins ist. Man meint ja, Liebe ist darin immer, aber hierbei musste
sie erst gewonnen werden. Manche Dinge brauchen eine Weile bis man die
Feinheiten und kleinen Dinge entdeckt. Gut, solange hat es nun nicht
gebraucht.

Es ist dunkelblau, W:34 L:34 groß gelbe Nähte, recht starr und noch
unflexibel. Name? Nicht wirklich, aber Nudie Jeans hat sie mir
vermittelt.
Wieso Baby? Hmm, man darf sie mindestens 6 Monate nicht waschen. Gut,
das heisst nun nicht, zweimal tragen und dann warten, nein. Tragen so
oft es geht, Trockenreinigung ist soweit gut, aber auch nicht jede
Woche. Das Gefrierfach ist dafür eine Lösung, abends hineingetan, dem
Partner oder dem Mitbewohner Bescheid gesagt, und den nächsten Tag
keimarm herausgeholt. Klingt vielleicht für alle ein wenig eklig,
aber manchmal sollte man über seinen Schatten springen.
Das Illusionen sich heut nicht mehr lohnen, bekommen wir alle nun mal
so mit. Der Verkäufer wirkte wie ein stylischer sehr modebewusster
junger Mann, dessen Line Koks noch anhält und welche erst seit
siebenunddreißig Minuten drin war. Ich muss sie haben. Er sagte zu
mir: “das ist jetzt dein Baby”…

Wieso nun nicht waschen? Der Stoff ist nicht chemisch gefärbt, sondern
die Jeans ist  einfach nicht gewaschen worden.  Indem man sie trägt
wird das Muster dann so persönlich, wie sonst nie. Und das gerade in
der heutigen Zeit, wo jeder individuell sein will. Das perfekte Ding.
Ich werde eines Tages im Winter vor der Waschmaschine lauern,
davorsitzen und eine Stunde warten. Nicht ganz vielleicht die längste
Stunde meines Lebens, aber dennoch liegt sie weit vor…

 


Winnenden - ein Nachtrag und eine andere sichtweise

Eigentlich wollte ich nichts dazu schreiben, aber jetzt, nachdem ich
nur zwei Artikel gelesen habe darüber bin ich zeitweise nicht mehr
objektiv genug, weil wie stimmig ist es wirklich, war ja nicht selbst
vor Ort, aber möchte, absichtlich verspätet nun auch meine Gedanken
einmal preis geben.

Was macht einen Amokläufer aus? Aber das, worauf mich Jukreiz gebracht
hat, die Namen alle auszuschreiben, dann kann man ja mutmaßen und
überlegen welcher Mensch das denn dann war. Ach ja, wer löscht
eigentlich Tim K.’s Social-Network-Profile?
Aber zurück zum Text, ist es denn so das die Gesellschaft daran
schuld ist? Killerspiele? Der Schützenverein, die Eltern, oder doch
nur der Vater?
Am ende so wirkt es auf mich lag das Problem bei ihm selbst.
Vielleicht war er eine Zeit lang vorreiter, wie schnell kann man einen
Jungen, nennen wir ihn mal so, begeistern, dinge geben oder erfahren
lassen was andere nicht haben dürfen, weil sie es nicht leisten können
oder weil sie noch nicht alt genug sind. Laut dem SPIEGEL (ausgabe 12/2009) 
und der ZEIT (13/2009)
wirkt es so, das er sich ab einem bestimmten Zeitpunkt zurückgezogen
hat, nicht mehr der vorreiter war. Auch wenn er finanziell gut da
stand, wissen wir alle, das leute welche lange auf einem Level sind in
jungen Jahren, und viel in den Hintern geschoben bekommen, wie schnell
sie als “Muttersöhnchen”, “reicher Schnösel” oder “von Beruf Sohn”
abgestempelt werden.

Ein Rückblick auf mich. Ich war mit 14, 15 auch anders. Ich war nicht
besonders gut in der Schule, bin sitzen geblieben, Freunde konnte man
an einer Hand abzählen, und raus konnte man erst auch nach Rücksprache
nach 16:30 Uhr. Ich war freundlich zu den Nachbarn, hilfsbereit,
ahnungslos und lebte ein wenig in meiner eigenen Welt. Ich scharrte
einiges mit PC herum, war kein Crack, und hatte einiges mit CB-Funk am
Hut.
Einzelgänger würde ich es nicht bezeichnen, aber aufgrund meiner
damaligen Art ruhig.
Ich prahlte nicht mit Waffen, weil ich dazu keinen Bezug und keine
Möglichkeiten hatte. Das Elternhaus nicht zu streng, aber locker ist
etwas anderes. Mit 16 Jahren nur bis 22:00 Uhr draussen bleiben im
Sommer in den Ferien. Hart ist das nicht, nur eingeschränkt, weil es
geht immer schlimmer. Dennoch musste ich, daran denken das auch ich
vielleicht einen Amokläufer hätte abgeben können. Vielleicht Quatsch,
aber vielleicht würde es einigen Menschen auch so gehen wenn man
einmal über sich nachdenkt wie man selbst so war. Man weinend voller
Frust, was nicht immer mit Pupertät zu tun hat, sich nach dem Streit,
der Meinungsverschiedenheit, sich selbst weh tun würde, damit man
vielleicht geliebt, beachtet, wahrgenommen wird, den Schmerz
verlagert, sich selbst spüren will oder einfach nur nicht mehr da
sein.
Vielleicht wären in jüngeren Jahren die Möglichkeit bei einigen
anderen auch gegeben.

Ich liebe meine Eltern, und einiges sind nur Thesen, denn alles
schreiben was wirkich ist von einem selbst, will man nur ungern preis geben. Trozdessen mache ich mach
angreifbar. Verhältnisse ändern sich, ich veränder mich, Ihr Euch.

Deswegen muss es nicht immer die Gesellschaft sein und nicht die
Entwicklung, auch wenn man weiss das die Kinder laut meiner
These/Ansicht bis zum 12. Lebensjahr das Produkt Ihrer Eltern sind.

Ich kann das nicht gutheißen und möchte mit meinem Kurzen Kommentar
nur eine andere Seite beleuchten, welche manchmal vergessen wird.

 


Doc’s around the world

Heute an einem Ärztehaus vorbeigefahren und dabei vielen mir zwei Namen für Ärzte ein:

Dr. Mycosis und Dr. Mythos

Kommen sicher aus Griechenland…

 


Tauben, keine Trauben

Der frühe Vogel fängt den Wurm, dachte ich heute morgen als ich den Fuß auf den Geweh setzte und in den weichen Schnee trat. 
Musste an die Vögel denken, wo auch immer sie sich verstecken. Sind schon arm dran irgendwie, vielleicht aber stört sie es auch nicht.
Aber den Massentod der ungeliebten Tauben gibt es trotzdem nicht.
Warten auf die nächste Eiszeit und hoffen auf besserung.

 


Depression - ein Gedicht

Was mir gestern beim Podcast zubereiten eingefallen ist:

 

Depression

Die Sonne scheint,
das Herz nicht lacht,
die Stimmung mies,
die Freunde hart.

Der Anfang kommt geschlichen,
man merkt ihn kaum,
später wird es größer und
haut wie ein Hammer auf den Daumen.

Gemeißelt wird es für ein Leben lang,
es lässt einen manchmal,
auch nicht mehr los,
und deswegen es ist dies nicht famos.

Die dunkle Seite steigt empor,
wie die Kirche mit dem Chor.
Dann ist es einmal geschehen und
schwupps ist man drin in den Seen.

Alles schwarz und Dunkel,
Sterne bringen nur gefunkel.
Der See ist eisekalt,
und das Ufer kommt nicht so bald.

So drehen wir im Kreis uns herum,
weite leere weite Stille,
alles dunkel alles Grau,
dann wird eben ziemlich mau.

Man steckt allein,
man fühlt sich einsam und verlassen,
und will alles besser machen,
Hilfe ist nur nicht in Sicht,
weil das Problem das sieht man nicht.

© Martin M.

 


das Ende der alternativen Reisen

Das wars dachte ich, als ich heute diesen Artikel auf Spiegel online las, mit den Abenteuerurlauben. 
Das ist ein Startschuss für mehr Menschen auf dieser Welt. Und noch dazu kam es mir so vor, als wenn die Spanier wiedereinmal in Südamerika einmarschieren. Nur das es diesmal die Deutschen sind.

Wir deutschen sind bekannt für unsere Pünktlichkeit, für unsere Zielstrebigkeit und Genauigkeit.  Aber lässt sich so etwas auch wirklich transportieren auf ein anderes Land? 
Eine deutsche Firma führt Fahrpläne und Busse ein, in einem Land welches definitiv strukturierter und planvoller ist als Venezuela jemals sein wird. Kolumbien und in diesemfalle ist der Startschuss in Cali, einer Stadt welche wohl als dritt größte Stadt zählt, jedenfalls den Einwohnern nach. 
Es soll ein Chaos herrschen mit den Bussen, mit dem Verkehr, aber in welcher Stadt kennenwir das nicht? Gut, Europa einmal ausgenommen. Ich war noch nicht in Kolumbien, aber ich möchte es gern auf meiner Liste haben und es steht dieses Jahr ganz oben. 

Aber was ich bisher erlebt habe ist das nicht einfach. Ich kann unsere deutsches System nicht wirklich leiden, es ist starr, der Busfahrer hält auch nachts wenn kein mensch an der Haltestelle steht für zwei Minuten weil er den Fahrplan einhalten muss. Sicher ist dies gut wenn es darum geht Struktur zu geben und allen einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen.
Ich finde es toll in ein Land zu reisen wo alles chaotischer vonstatten geht, denn hier haben wir genug Struktur. Wir haben genug Druck und genug Stress.
Wenn du einen Bus brauchst stellst du dich an den Straßenrand und hältst deine Hand heraus wenn er angerollt kommt. Man springt auf und zahlt dann später beim Adjutanten welcher durch den Bus streift. Natürlich hat dies auch den nachteil das ich auch schon auf strecken gefahren bin, wo der bus jeden Kilometer gehalten hat, und jeden aufgesammelt hat. Aber bei Überlandbussen so etwas zu erschaffen ist in solchen Ländern weiß gott nicht machbar. Allerdings sind manche strecken auch extrem hart zu laufen. 

Alle Länder haben ein recht auf Entwicklung, alle Länder haben ein recht auf Modernisierung ganz klar. Aber wohin soll ich 2040 dann noch reisen? Sicher wird es bis dahin es nicht geschafft sein, worüber ich recht glücklich bin. Aber das Chaos in Städten wir Cairo oder Marrakesch oder auch in Ecuador ist etwas besonderes, ein Punkt des Lebens. Es ist eben ein warten und ein Konkurrieren der Buslinien. 
Die Mentalität ist  locker und entspannt, man hat keinen Stress, denn damit nehmen auch die Erkrankungen zu. Wer zahlt sie dann? Natürlich sie selbst, und das Geld haben sie einfach nicht. 

Ich erinnere mich noch daran wie man gesagt hat, okay wir fahren irgendwohin einkaufen in eine andere Stadt, aber das ist mittlerweile auch nicht mehr so, weil alles das was ich dort bekomme, werde ich auch hier erwerben können. Und so ist dies dort auch, warum soll ich dort noch hinfahren, außer um Sehenswürdigkeiten zu sehen, alles durchstrukturiert und klar. Alles einfach. 

Aber sich durchwurschteln, auf Menschen zu treffen die man etwas fragen möchte nach dem richtigen Bus und man nur Bahnhof versteht, und sie einen Ratlos helfen und einen nicht für Blöd erklären weil es doch alles ausgeschildert und beschrieben ist. 
Es wird irgendwann so weit kommen das Kommunikation weiter schwinden wird. Und wir auch dort irgendwann langweilige europäische Verhältnisse haben. Man wird weniger Kommunizieren im Bus, in der Bahn, im Bad oder sonst wo.

Ich finde es schön für die Länder einen schritt weiter gehen, aber schade das man das Chaos was es dort gibt nicht weiter behält, weil das für mich ein Ausdruck der Kultur ist, ein Ausdruck des Lebens und der Desorganisation, all das was wir hier einfach schon haben, und mir völlig überdrüssig ist.

Damit wird wohl Alternatives reisen irgendwann auch der Vergangenheit angehören. Schade.

 


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